Hie und da habe ich die Muße, zum Frühstück einen süßen Hirsebrei zu machen – eine Speise, die meine Sohn ansich sehr gut schmeckt, die aber einfach in der Zubereitung recht langwierig ist. Und da ich beim Kochen eher intuitiv vorgehe, statt nach Rezeptangabe, tendiere ich häufig dazu, mich bei der Menge grob zu verschätzen.

Einfrieren von Hirsebrei ist jedoch eher eine nach dem Auftauen ekelhafte Sache, wegwerfen versuche ich dennoch zu vermeiden.

Deshalb hier ein ganz basales 5-Minuten-Rezept, um aus den letzten Löffel Hirsebrei zu einem leckeren Restelnachtisch zu zaubern!

Grundmischung:

  • Hirsebrei
  • Obstmus
  • etwas Mehl
  • etwas Backpulver
  • Schuss Buttermilch

Das ganze nach Gefühl zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten und bei 180 Grad ca. 20-25 Minuten backen.

Wenn ihr so wie ich sonntags natürlich vor dem teils leeren Kühlschrank steht, könnt ihr auch wie im Falle unserer Hirsemuffins mit Milch & evtl. noch 1 Ei tricksen.

Zur Grundmenge kamen heute noch eine Handvoll Haferflocken, etwas geriebene Nüsse, 1 Pkg. Vanillezucker (der Brei war ungezuckert) und – weil Mama einfach Gusto hatte – kleine Kochschokoladenstücke für den weichen Schokokern. Letzteres sowie den Zucker könnt ihr natürlich weglassen, oder auch mit Rosinen, geriebenen Obst, Beeren, Mandelsplittern usw. je nach Lust & Laune (und Alter eures Kindes) geschmackliche Akzente setzen.

Von der Konsistenz kommt im Optimalfall ein fluffiger & stabiler Muffin heraus, der bereits von BLW-Einsteiger gut selbst gegessen werden kann.

Viel Spass beim Experimentieren!

Was sind eure 5-Minuten-Reste-Rezeptklassiker?