In meiner Ausbildung zur Reggio-Pädagogin kam ich in Kontakt mit dem Arbeiten auf dem Leuchttisch. Ob Naturmaterial beobachten, mit transparenten Farbfolien, Legematerialien oder Alltagsgeräten Muster legen, oder in Sand, Rasierschaum, Mehl, etc. bei Mal- & Schreibübungen leuchtende Spuren hinterlassen – die Faszination eines leuchtenden Untergrundes reizt Kinder stets auf Neue kreativ zu werden und lenkt den Beobachtungsfokus auf ganz neue Details!

Nun ist es jedoch so, dass Leuchttische für den pädagogischen Raum sehr teuer sind und entweder wenn vorhanden, dann kaum größer als ein A3-Blatt, oder aber relativ sperrig sind d.h. nicht einfach so verräumbar, wenn das Interesse etwas schwindet.

Manche machen daher improvisierte Leuchttische, z.B. einen Hack aus einem IKEA Lätta Kindertisch.

Aber nicht alle von uns sind handwerklich begabt, und für die gibt es eine noch simplere Methode, um seinem Kind einen Leuchttisch-Effekt zu ermöglichen ohne viel Geld oder Zeit aufwenden zu müssen: aus einer einfachen Plastikkiste!

 

Material:

  • 1 gut schließende transparente Plastikkiste in Wunschgröße der Spieloberfläche – wichtig ist, dass der Deckel einheitlich durchlässig ist (also kein matt-glänzend-Musterwechsel!)
  • weißes Transparentpapier / Backpapier / Butterbrotpapier
  • Tixo
  • 1 Rolle LED-Band

Anleitung:

  1. Deckel an der Unterseite mit Transparentpapier bekleben.
  2. Boden der Kiste mit dem in Schleifen gelegten LED Band bekleben –
    Farblich changierende LED ermöglichen verschiedene Farbeindrücke! 
  3. Kiste schließen (Achtung auf die Kabel!), anstecken & einschalten
  4. Mit transparenten bzw. mit Durchbrüchen aller Art versehenen Materialien, Mugelsteinen, Sand, Kiesel, Pflanzen, etc. bespielen!

Leuchttische finden bereits bei recht jungen Kindern (ab ca. 1,5 Jahren) Anklang! Einige Inspirationen für die Fülle an Möglichkeiten und Materialien findet ihr z.B. auf Pinterest.